Ein Abstieg trübt den Saisonabschluss

Der Nimbus der „Unabsteigbarkeit“ des ESV ging zwar verloren, denn mit der 3.Mannschaft rutscht erstmals ein Badminton-Team des ESV eine Klasse tiefer, trotzdem verlief die Saison 13/14 mit zwei Mannschaften in der Bezirksoberliga sportlich interessant und erfolgreich.

Wie gewohnt trat die 1.Mannschaft in bewährter Besetzung in der Bezirksoberliga an und wie in den vergangenen Jahren war das Saisonziel ein Platz in der oberen Tabellenhälfte, welches mit dem 4.Platz und 13:15 Punkten letztendlich auch erreicht wurde. Überraschenderweise stand die Konkurrenz aus dem eigenen Verein, die Kollegen von der 2.Mannschaft, mit einem Punkt mehr auf dem Konto am Ende noch vor der Ersten. Überragende Mannschaft in dieser Liga war der Tus Geretsried, mit 27:1 Punkten ließen sie keinen Zweifel aufkommen, wer an den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Bayernliga teilnehmen wird.

Die 2.Mannschaft schaffte als Aufsteiger in die BOL gleich im Premierenjahr einen beachtlichen dritten Platz. Die beiden Duelle mit den Vereinskollegen aus der Ersten endeten jeweils leistungsgerecht 4:4 Unentschieden.

Die 3.Mannschaft kam im Saisonverlauf ihrer Bezirksligagruppe nur auf 9 Punkte – drei Siege und drei Unentschieden waren am Ende zu wenig, so dass der Aufsteiger vom letzten Jahr gleich wieder zurück geschickt wird in die Kreisliga A. Im Abstiegskampf hatte die Mannschaft leider viel Pech, trotz des Einsatzes von Stefan Tan und Rouven Arnold aus der Reserve gingen die wichtigen Spiele gegen die Mitabstiegskandidaten denkbar knapp verloren, daneben wähnte man sich nach beruhigenden 7 Punkten aus der Hinrunde zu früh auf dem rettenden Ast. Übersehen wurde dabei, dass sich die Konkurrenz zur Rückrunde verstärkt hatte. Nun also der Abstieg in die A-Klasse, der guten Stimmung in der Mannschaft um Mannschaftsführerin Petra Rehner tat das keinen Abbruch. You never walk alone…

Die 4.Mannschaft trat in dieser Saison in der A-Klasse mit einer Mischung aus sehr erfahrenen und sehr jungen Spielern an. An der Seite der „alten Haudegen“ Pauli Kiem und York Waaser kämpften im ersten Doppel die „Youngster“ Daniel Schütz und Patrick Biechl um die Punkte. Nachdem die beiden Jugendspieler in der Hinrunde wegen fehlender Erfahrung noch etwas Lehrgeld zahlen mussten, bewiesen sie im Saisonverlauf immer mehr Nervenstärke und trugen zum Erfolg der Mannschaft bei. Am Ende stand ein überraschender 4.Platz mit der neu zusammen gewürfelten Mannschaft, zu der noch Theresa Zett, Stefanie Wimmer und Felicitas Rexhausen gehörten.

Die 5.Mannschaft gehört nach ihrer Neugründung im letzten Jahr mittlerweile fast zum Inventar der Kreisliga B, am Ende standen 13:15 Punkte und ein fünfter Platz zu Buche. Mannschaftsführer Thomas Heuken konnte wieder aus dem vollen Reservepool an Spielern schöpfen, so dass auch viele neue Mitglieder zu ersten Einsätzen kamen.

Eine große Neuerung brachte die Saison 2013/14 mit sich, zum ersten Mal spielten alle Teams bis zur Bayernliga an Doppelspieltagen gegeneinander, d.h. die Heimmannschaft lädt gleich zwei Gegner ein, die auch gegeneinander antreten. Dieses Spielsystem, bei dem die Ligen von acht auf neun Teams aufgestockt wurden, fand nicht bei allen Aktiven großen Anklang, da die Zahl der Heimspiele dem Losglück überlassen bleibt und man bei Auswärtsspielen teilweise hintereinander in 4 Spielen antreten muss. Da jedoch die zeitliche Belastung von 14 auf 8 Spieltage gesunken ist, wird sich das neue Spielsystem sicher bald etablieren.

Zum Abschluss noch ein Grußwort des Sportwartes Oliver Winter:

„Ich freue mich über die super Leistung aller Mannschaften, auch wenn leider die 3. Mannschaft im Saisonendspurt nicht das nötige Glück zum Klassenerhalt für sich verzeichnen konnte. Ein RIESEN-Lob an alle Spieler die immer parat standen und ihre Mannschaften Spieltag für Spieltag tatkräftig unterstützt haben. Hervorheben möchte ich auch noch die diesjährige Zusammenarbeit der Mannschaftsführer. Es kam nie zu Streitigkeiten oder Missgunst, es wurden Spieler ohne große Diskussionen untereinander ausgetauscht und somit wurde jede Mannschaft unterstützt. Auf diese Verbesserung zur Vorsaison lässt es sich weiter aufbauen.

Ein Dank auch an alle unterstützenden Zuschauer/innen, Kuchenbäcker/innen und Salatemacher! Vielen Dank.

von Manuel Boecker