Vereinsmeisterschaft im Einzel 2014: Im vierten Anlauf zum Titel

 

In Abwesenheit des Titelverteidigers starteten am Sonntag, den 06. Juli sechzehn Herren und drei Damen in die Einzel-Vereinsmeisterschaft 2014.

Glücklicherweise war die Wärme in der Halle erträglich, so dass jeder Spieler seine fünf Partien ohne Kreislaufprobleme bewältigen konnte. In Ermangelung an Anmeldungen blieb es bei den Damen leider bei einer Dreier-Konkurrenz, die am Ende souverän von Patricia Schütz gewonnen wurde. Auf die Plätze zwei und drei kamen hier Felicitas Rexhausen aus der Jugend und Janine Storms aus der 3.Mannschaft.

 

 

Bei den Herren lagen 16 Anmeldungen vor, so dass Turnierleiter Calvin Devereux einen geordneten Turnierplan mit Gruppen, End- und Platzierungsspielen aufstellen konnte. In der Gruppenphase blieben die Überraschungen aus, ins Halbfinale kämpften sich mit Oli Winter, Rouven Arnold, Thomas Käsmayr und Bernd Rädle die ersten Vier der Setzliste. Äußerst knapp endete das erste Halbfinale, Rouven Arnold schlug Thomas Käsmayr in drei Sätzen und zog bei seiner ersten ESV Meisterschaft gleich ins Finale ein. Hier wartete mit Oli Winter der dreimalige ESV- Vizemeister, der im Parallelspiel keine Probleme mit Bernd Rädle hatte. Das Finale begann einseitig, Oli ließ seinen Konkurrenten kaum ins Spiel kommen und holte sich den ersten Satz mit nur neun Gegenpunkten. Doch wer nun einen weiteren blitschnellen Durchmarsch erwartet hatte, sah sich getäuscht: Rouven drehte im zweiten Durchgang ordentlich auf, spielte angriffsbetonter und rettete sich mit einem hauchdünnen 26:24 Satzsieg in den dritten Satz. Hier blieb es spannend, doch am Ende siegte die größere Kondition und Routine von Oli Winter, der sich nach drei vergangenen Finalniederlagen nun endlich den Titel sichern konnte.

Auch alle weiteren Platzierungen wurden ausgespielt, der Doppelspezialist Christian Eberl bewies sein Können auch im Einzel und wurde vor Daniel Schütz Fünfter. Manuel Boecker als 7. und Patrick Biechl als 8. komplettierten die obere Ergebnishälfte.

 

 

Hier alle Ergebnisse im Überblick:

Damen: Vereinsmeisterschaft 2014
1.Patricia Schütz
2.Felicitas Rexhausen
3.Janine Storms

Herren: Vereinsmeisterschaft 2014
1.Oliver Winter
2.Rouven Arnold
3.Bernd Rädle
4.Thomas Käsmayr
5.Christian Eberl
6.Daniel Schütz
7.Manuel Boecker
8.Patrick Biechl
9.Sebastian Alt
10.Georg Köhler
11.Christian Peters
12.Stanko Ropic
13.Eric Boenisch
14.Thomas Heuken
15.Steffen Augstein
16. Achim Hauff

Sommerfest zum 90-jährigen Vereinsjubiläum

Liebe Federballer,
in diesem Jahr feiern wir unser Sommerfest unser besonderen Bedingungen: Der ESV wird 90 Jahre alt!

Zur Unterstützung suchen wir noch dringend Helfer, die das Schnuppertraining betreuen, an der Olympiade teilnehmen (s. Poster) und abends beim Festakt an einem Flashmob mitwirken. Bei Interesse meldet Euch bitte bei Katha!

Hier findet Ihr den Flyer mit zusätzlichen Informationen.

 

Ein Abstieg trübt den Saisonabschluss

Der Nimbus der „Unabsteigbarkeit“ des ESV ging zwar verloren, denn mit der 3.Mannschaft rutscht erstmals ein Badminton-Team des ESV eine Klasse tiefer, trotzdem verlief die Saison 13/14 mit zwei Mannschaften in der Bezirksoberliga sportlich interessant und erfolgreich.

Wie gewohnt trat die 1.Mannschaft in bewährter Besetzung in der Bezirksoberliga an und wie in den vergangenen Jahren war das Saisonziel ein Platz in der oberen Tabellenhälfte, welches mit dem 4.Platz und 13:15 Punkten letztendlich auch erreicht wurde. Überraschenderweise stand die Konkurrenz aus dem eigenen Verein, die Kollegen von der 2.Mannschaft, mit einem Punkt mehr auf dem Konto am Ende noch vor der Ersten. Überragende Mannschaft in dieser Liga war der Tus Geretsried, mit 27:1 Punkten ließen sie keinen Zweifel aufkommen, wer an den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Bayernliga teilnehmen wird.

Die 2.Mannschaft schaffte als Aufsteiger in die BOL gleich im Premierenjahr einen beachtlichen dritten Platz. Die beiden Duelle mit den Vereinskollegen aus der Ersten endeten jeweils leistungsgerecht 4:4 Unentschieden.

Die 3.Mannschaft kam im Saisonverlauf ihrer Bezirksligagruppe nur auf 9 Punkte – drei Siege und drei Unentschieden waren am Ende zu wenig, so dass der Aufsteiger vom letzten Jahr gleich wieder zurück geschickt wird in die Kreisliga A. Im Abstiegskampf hatte die Mannschaft leider viel Pech, trotz des Einsatzes von Stefan Tan und Rouven Arnold aus der Reserve gingen die wichtigen Spiele gegen die Mitabstiegskandidaten denkbar knapp verloren, daneben wähnte man sich nach beruhigenden 7 Punkten aus der Hinrunde zu früh auf dem rettenden Ast. Übersehen wurde dabei, dass sich die Konkurrenz zur Rückrunde verstärkt hatte. Nun also der Abstieg in die A-Klasse, der guten Stimmung in der Mannschaft um Mannschaftsführerin Petra Rehner tat das keinen Abbruch. You never walk alone…

Die 4.Mannschaft trat in dieser Saison in der A-Klasse mit einer Mischung aus sehr erfahrenen und sehr jungen Spielern an. An der Seite der „alten Haudegen“ Pauli Kiem und York Waaser kämpften im ersten Doppel die „Youngster“ Daniel Schütz und Patrick Biechl um die Punkte. Nachdem die beiden Jugendspieler in der Hinrunde wegen fehlender Erfahrung noch etwas Lehrgeld zahlen mussten, bewiesen sie im Saisonverlauf immer mehr Nervenstärke und trugen zum Erfolg der Mannschaft bei. Am Ende stand ein überraschender 4.Platz mit der neu zusammen gewürfelten Mannschaft, zu der noch Theresa Zett, Stefanie Wimmer und Felicitas Rexhausen gehörten.

Die 5.Mannschaft gehört nach ihrer Neugründung im letzten Jahr mittlerweile fast zum Inventar der Kreisliga B, am Ende standen 13:15 Punkte und ein fünfter Platz zu Buche. Mannschaftsführer Thomas Heuken konnte wieder aus dem vollen Reservepool an Spielern schöpfen, so dass auch viele neue Mitglieder zu ersten Einsätzen kamen.

Eine große Neuerung brachte die Saison 2013/14 mit sich, zum ersten Mal spielten alle Teams bis zur Bayernliga an Doppelspieltagen gegeneinander, d.h. die Heimmannschaft lädt gleich zwei Gegner ein, die auch gegeneinander antreten. Dieses Spielsystem, bei dem die Ligen von acht auf neun Teams aufgestockt wurden, fand nicht bei allen Aktiven großen Anklang, da die Zahl der Heimspiele dem Losglück überlassen bleibt und man bei Auswärtsspielen teilweise hintereinander in 4 Spielen antreten muss. Da jedoch die zeitliche Belastung von 14 auf 8 Spieltage gesunken ist, wird sich das neue Spielsystem sicher bald etablieren.

Zum Abschluss noch ein Grußwort des Sportwartes Oliver Winter:

„Ich freue mich über die super Leistung aller Mannschaften, auch wenn leider die 3. Mannschaft im Saisonendspurt nicht das nötige Glück zum Klassenerhalt für sich verzeichnen konnte. Ein RIESEN-Lob an alle Spieler die immer parat standen und ihre Mannschaften Spieltag für Spieltag tatkräftig unterstützt haben. Hervorheben möchte ich auch noch die diesjährige Zusammenarbeit der Mannschaftsführer. Es kam nie zu Streitigkeiten oder Missgunst, es wurden Spieler ohne große Diskussionen untereinander ausgetauscht und somit wurde jede Mannschaft unterstützt. Auf diese Verbesserung zur Vorsaison lässt es sich weiter aufbauen.

Ein Dank auch an alle unterstützenden Zuschauer/innen, Kuchenbäcker/innen und Salatemacher! Vielen Dank.

von Manuel Boecker

Federballer unter Ballbeschuss

Die Badminton Abteilung bekommt im Frühjahr einen hochkarätigen Zugang aus Montréal in Kanada: Es ist aber kein neuer Spieler, sondern eine hochmoderne Ballmaschine der Firma Black Knight. Als momentan einziger Verein in Bayern wird sich die Badminton Abteilung des ESV mit einem „Portable Shuttlecock Launcher“ verstärken, einer Ballmaschine, die im Jugend- und Seniorentraining zum Einsatz kommen soll.

Die Vorteile eines solchen „automatisierten“ Zuspiels im Training erklärt der Jugendsportwart Nigel Devereux: „Als Trainer können wir den Athleten beim Schlag besser beobachten und gegebenenfalls gleich korrigieren. Außerdem kann durch die Gleichmäßigkeit des Zuspiels ein Schlag perfektioniert werden.“  Daneben kann man die Maschine natürlich als zusätzlichen Trainer einsetzen, während die „menschlichen“ Betreuer an anderen Fähigkeiten wie den Laufwegen, der speziellen Doppeltaktik oder mentalen Tricks arbeiten. Da die Zuspieler sonst immer aus den Reihen der Athleten kommen und die Qualität der zugespielten Bälle häufig schwankt, kann man durch den Einsatz des „Knight Trainers“ die Genauigkeit, den Spaß und die Wirkung des Trainings extrem erhöhen. Durch vielseitige Programme simuliert die Ballmaschine alle Schlagarten, die es gibt und eine „Random-Funktion“ mit Zeit verzögerten und variierenden Schlägen stellt sicher, dass keine Routine oder Langeweile aufkommt. Die Maschine ähnelt einer Lautsprecher-Box auf einem hohen Stativ und kann leicht auf- und abgebaut werden.

Der „Knight Trainer“ wird die Attraktivität des Trainings enorm erhöhen und sicher auch die „Trainingsfaulen“ mal wieder zum Schlagtraining bringen. Natürlich muss die Badminton-Abteilung für die neue Maschine tief in die Tasche greifen, die Investition gehört jedoch zur neuen Ausrichtung der Abteilung, verstärkt im Jugendbereich und in die Ausbildung junger, talentierter Spieler zu investieren. Zusätzlich unterstützt der Verein den Erwerb neuer C-Trainer Lizenzen und veranstaltet demnächst eine große Jugendfreizeit.

von Manuel Boecker

ESV Badminton engagiert sich bei den Special Olympics

„Einfach super!“, so lautete das knappe Fazit von Andrea Mönch, Nationale Koordinatorin der Special Olympics für die Sportart Badminton, zum Ablauf des bayerischen Qualifikationsturniers, das Anfang Oktober von der Badminton-Abteilung des ESV ausgerichtet wurde. 20 Athleten und 10 Betreuer wurden vom etwa 15köpfigen Team des ESV empfangen, Turnierorganisation und Verpflegung liefen reibungslos. An vorderster Front stand wie immer Nigel Devereux, der Jugendtrainer des ESV und bayerische Koordinator für die Special Olympics übernahm mit seinem Kollegen Jan Heistermann die Turnierleitung, motivierte Helfer und Kuchenspender, kochte Spaghetti und brachte den nötigen Humor in die Siegerehrung. Kein Wunder, dass Andrea Mönch die familiäre Stimmung und die perfekte Organisation mehrfach lobte und sich beim ESV als Gastgeber bedankte.

Das Qualifikationsturnier in der Münchner ESV-Halle begann mit einer Gruppenphase, aus deren Resultaten dann zwei verschiedene Leistungsgruppen gebildet wurden, um sicherzustellen, dass ähnliche starke Gegner aufeinander treffen. Nach spannenden Spielen konnte am frühen Samstag Nachmittag die vielumjubelte Siegerehrung beginnen, bei der mit der Medaillenvergabe auch die Einladung zu den nationalen Spielen 2014 in Düsseldorf verbunden war. Selbst jeder vierte Platz wurde dabei mit einer La-Ola-Welle bedacht, denn neben der Freude über Einzelleistungen wird bei den Special Olympics auch die Gemeinschaft der Sportler gefeiert. Die Veranstaltung hat dabei auch etwas Generationen verbindendes, da Jugendliche hier gemeinsam mit älteren Menschen bis ins Seniorenalter antreten.

Die Special Olympics Deutschland ist die nationale Organisation der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Gegründet 1968 sind die Special Olympics heute mit nahezu 4 Millionen Athleten in 170 Ländern vertreten.

Der Dank des Vorstands der Badmintonabteilung gilt allen Helfern, Essensspendern, Schiedsrichtern und Betreuern, mit deren Hilfe sich der ESV mittlerweile einen hervorragenden Ruf als Veranstalter von Badminton-Turnieren im ganzen Land erworben hat!

von Manuel Boecker